Wir haben eine neue e-mailadresse !!!


guardianangels@outlook.de


Leider haben wir keinen Zugriff mehr auf die alte e-mailadresse und somit auch nicht mehr auf vorhandene Kontakte.


        

Die Heilige Birma

 


Die heilige Birma ist eine exotisch anmutende, kräftige Halblanghaarkatze, die zu den Point-Katzen gehört. 

Körper: Die mittelgroße Katze hat einen kräftigen Knochenbau bei gut ausgebildeter Muskulatur. 
Der Körper ist mittelschwer und leicht gestreckt.

Die Beine sind kurz, die Pfoten breit und zart gerundet.
Der Schwanz ist mittellang, von eleganter Form und fedrig behaart.

Kopf: Der Schädel bildet ein stumpfes Dreieck mit abgerundeten Konturen.

Die Wangenknochen sind hoch gesetzt, 
die Wangen gut gerundet und die Stirn leicht gewölbt.

Das Profil ist leicht geschwungen bei mittellanger römischer Nase und ausgeprägtem Kinn.

Ohren: Die Ohren sind mittelgroß, ungefähr so hoch wie breit am Ansatz, mit leicht abgerundeten Spitzen

und guter Breite zwischen den Ohren.

Augen : Wie alle Point-Katzen besitzt die Birma blaue Augen, die von hellblau bis tief dunkelblau variieren können.

Sie sind groß, aber nicht ganz rund, sondern leicht oval. 
Sie sind weit auseinander platziert.

Fell: Langes bis halblanges Fell mit seidiger Textur und wenig Unterwolle.

Im Gesicht sind die Haare kurz, werden aber länger auf den Wangen und gehen in eine volle Halskrause über.

Diese zeigt sich bei einigen Katzen erst mit 2 oder 3 Jahren, manche bekommen sie erst nach der Kastration.

Auf dem Rücken und an den Flanken ist das Fell sehr lang

Farbvarianten: Da die Birmakatze zur Gruppe der Pointkatzen zählt, sind bei ihr nur die kühleren Körperpartien ausgefärbt.

Die Pigmentierung beschränkt sich also auf das Gesicht, die Ohren, die Beine, den Schwanz und bei Katern die Hoden.


 


 

 

Das tolle Wesen einer Birma


 

Birmakatzen gelten wegen ihres ruhigen, sanften Wesens als ideale Wohnungs- und Kinderkatzen.

Allerdings sind sie sehr familienbezogen und anhänglich und sollten gerade von Berufstätigen nicht als Einzeltiere gehalten werden.

Unter all ihren "Lieben" gucken sie sich oft "ihren Menschen" heraus, zu dem sie ein besonders inniges Verhältnis entwickeln.

Diesem Menschen folgen sie dann, hundeähnlich, auf Schritt und Tritt. Sie erwarten ihrerseits natürlich dann auch entsprechende Aufmerksamkeit.

Diese charmante Katze ist sehr sanft und oft bis ins hohe Alter verspielt. Zu anderen Tieren haben sie ein sehr ausgeglichenes Verhältnis.

Ihr dichtes Fell ist sehr pflegeleicht und neigt - wegen fehlender Unterwolle - kaum zum verfilzen.

Es sollte aber bei allen Katzen gelegentlich gebürstet werden, da es sonst durch verschluckte Haare zum Darmverschluss kommen kann.

Birmas sollten nicht als „Freigänger“ gehalten werden, da sie sehr menschenfreundlich sind

und sich auch von fremden Menschen gerne streicheln und hochnehmen lassen.

 

 

Ansonsten ist eine 
Birmakatze sehr problemlos und unkompliziert, zumindest in den meisten Fällen.
Mitunter sind Birmas bei ihrem Speisezettel etwas wählerisch. 
Sie sind manchmal etwas diffizile Esser.
Oft spezialisieren sie sich auf eine bestimmte Futtersorte, und kaum eine Katze gleicht in ihrer Essgewohnheit der
anderen.


 

Birmchen sind eben etwas ganz besonderes!!!


 


 

 

 


 

 

Die Legende



 

Die Legende der „Heiligen Katze von Birma“ erklärt auch, wie diese schönen Tiere zu ihrem Namen gekommen sind.

Vor langer Zeit lebte Mun Ha, der ehrwürdige Abt der Kittha-Mönche, im Tempel Lau Tsun am Fuße des Lugh-Gebirges.

Mun Ha hatte einen goldenen Bart, von dem man sagte, der Gott Song-Hio persönlich habe ihn geflochten.

Alle Kittha-Mönche hatten ihr Leben der Göttin Tsun-Kyankze geweiht,

die saphirblaue Augen hatte und als Göttin der Seelenumwandlung verehrt wurde.

Mun Ha besaß einen Kater namens Sinh.

Sinh hatte einen weißen Körper, bernsteingelben Augen und seine Ohren, 

seine Nase, sein Schwanz, seine Pfoten und seine Beine waren dunkel wie der Boden.

Die dunklen Farben deuteten die Mönche als Zeichen des Schmutzes und der Unreinheit  all dessen, was den Boden berührte.

Der Abt Mun Ha verstarb zu einem Zeitpunkt, als die Mönche von feindlichen Stämmen aus Siam angegriffen wurden;

die Kittha-Mönche waren nun in dieser gefährlichen Situation ohne Führung.

Doch dann geschah ein Wunder:

Als der Kater Sinh vor den Altar der Göttin sprang und ihre Augen das Tier erblickten,

wanderte die Seele des verstorbenen Abts, um in dem Kater weiterzuleben.

Die Augen des Katers verfärbten sich so dunkelblau wie die der Göttin,

sein Fell wurde goldgelb und seine Pfoten färbten sich als Zeichen der Reinheit blütenweiß.

Sinh lebte noch sieben Tage in dem Tempel bevor er starb und die Seele des Abts Mun Ha mit sich nahm.

Er brauchte nicht zurück auf diese Welt, da er den Zustand der Vollkommenheit erreicht hatte.

Nach weiteren sieben Tagen versammelten sich die Mönche im Gebet vor der Statue der Göttin;

um sie um Hilfe für die Wahl eines Nachfolgers für Mun Ha zu bitten.

Noch während des Gebetes kamen alle Katzen des Tempels herbei.

Sie alle hatten die nun gleiche Gestalt angenommen, wie Sinh – blaue Augen, goldgelbes Fell

und, als Zeichen ihrer Reinheit, weiße Pfoten.

Die Katzen umringten lautlos den jüngsten der Kittha-Mönche und machten ihn so zum Nachfolger des Abtes Mun Ha.

Stirbt eine heilige Katze im Tempel Lau Tsun, so nimmt sie die Seele eines verstorbenen Kittha-Mönchs mit,

die so für immer Eingang ins Paradies findet

und ihren Platz an der Seite des Gottes Song Hoi, dem Gott alles Goldenen einnimmt.

Aber wehe dem, der eine solche Katze tötet – er wird tausend Qualen erleiden,

bis die Seele, die in dieser Katze wohnte, ihm verzeiht.

 


 



 

 

    

 

 

 

 

 

95617